Ein Influencer hat Collien Fernandes öffentlich kritisiert, nachdem sie schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen auf Instagram veröffentlicht hatte. Seine Kernaussage: Die gemeinsame Tochter des Ex-Paares könnte diese Details im Netz lesen.
Das Wichtigste in Kürze
- Collien Fernandes veröffentlichte im März 2026 auf Instagram schwere persönliche Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen.
- Influencer Manuel Alexander Hoffmann kommentierte den Post und warnte: „Ein Kind sollte sowas nicht lesen“.
- Eine andere Followerin widersprach ihm öffentlich und verteidigte Collien Fernandes.
- Christian Ulmens Anwalt bestritt öffentlich, dass Ulmen Deepfake-Videos hergestellt oder verbreitet habe; ein gerichtlicher Vorstoß gegen die „Spiegel“-Berichterstattung scheiterte im Mai 2026 jedoch größtenteils vor dem Landgericht Hamburg. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
- Collien Fernandes trat kurz darauf als Rednerin bei einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen in Hamburg auf.
Was ist passiert? Der Hintergrund zu den Vorwürfen
Collien Fernandes und Christian Ulmen waren von 2011 bis zu ihrer Scheidung im März 2026 verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter. Im März 2026 machte Collien Fernandes auf Instagram öffentlich, was sie ihrem Ex-Mann vorwirft: Sie beschreibt in mehreren ausführlichen Posts, dass Christian Ulmen über Jahre hinweg gefälschte Online-Profile unter ihrem Namen erstellt und darüber intime Inhalte an fremde Männer verschickt habe. Die Vorwürfe umfassen unter anderem das Versenden pornografischer Inhalte im Namen von Collien Fernandes sowie Kontaktaufnahmen zu zahlreichen Männern, teils aus ihrem beruflichen Umfeld. Laut Medienberichten hat Collien Fernandes wegen dieser Vorwürfe – unter anderem wegen Identitätsdiebstahls und Körperverletzung – zudem Anzeige gegen Christian Ulmen bei einem Gericht in Palma de Mallorca erstattet. Im Zuge dieser spanischen Anzeige wurde inzwischen zusätzlich ein Ermittlungsverfahren durch deutsche Strafverfolgungsbehörden eingeleitet.
Christian Ulmens Anwalt Christian Schertz erklärte am 27. März 2026 in einem presserechtlichen Informationsschreiben, Ulmen habe zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Fernandes oder anderen Personen hergestellt oder verbreitet; entsprechende Darstellungen seien falsch. Ulmen ging zudem gerichtlich gegen die Berichterstattung des „Spiegel“ vor: Im Mai 2026 wies das Landgericht Hamburg seinen Eilantrag jedoch in vier von fünf Punkten zurück und bewertete die Berichterstattung des Magazins größtenteils als zulässig; lediglich eine einzelne Passage zu einem Gerichtstermin in Palma darf der „Spiegel“ laut Gericht nicht weiter verbreiten. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung, solange die Vorwürfe nicht rechtskräftig geklärt sind.
Was genau hat der Influencer kritisiert?
Der Influencer Manuel Alexander Hoffmann warf Collien Fernandes vor, mit ihren detaillierten öffentlichen Vorwürfen keine Rücksicht auf die gemeinsame Tochter zu nehmen. In einem Kommentar unter ihrem Instagram-Post schrieb er, dass er zwar hinter ihr stehe, die Veröffentlichung derart persönlicher Details im Internet aber falsch finde. Wörtlich hieß es in seinem Kommentar: „Ein Kind sollte sowas nicht lesen.“ Nach seiner Auffassung gehörten solche Angelegenheiten in die Hände von Anwälten statt auf Social Media.
Gegenwind: Eine Followerin verteidigt Collien Fernandes
Der Kommentar des Influencers blieb nicht unwidersprochen. Eine andere Nutzerin konterte öffentlich und argumentierte, die Kritik habe nichts mit Kinderschutz zu tun, sondern verdamme letztlich das mutmaßliche Opfer zum Schweigen. Aus ihrer Sicht erlebe die Tochter durch das offene Vorgehen ihrer Mutter vor allem, dass sich Betroffene nicht einschüchtern lassen müssten und dass Gerechtigkeit eingefordert werden dürfe.
Die Debatte unter dem Post zeigt damit zwei gegensätzliche Positionen, die in den sozialen Medien häufig bei ähnlichen Fällen aufeinandertreffen: der Schutz von Kindern vor belastenden Details einerseits, das Recht auf öffentliche Aufarbeitung von mutmaßlichem Missbrauch andererseits.
Wie reagierte Collien Fernandes öffentlich?
Collien Fernandes erhielt für ihre Schilderungen in den sozialen Medien überwiegend Zuspruch. Kurz nach der Veröffentlichung ihrer Vorwürfe trat sie – mit einer schusssicheren Weste – als Rednerin bei einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen in Hamburg auf, an der Berichten zufolge tausende Menschen teilnahmen. Zudem traf sie sich dort mit Politikerinnen, die sich gemeinsam mit ihr für verbesserte Schutzmaßnahmen für Frauen einsetzen.
Häufig gestellte Fragen zu Collien Fernandes und ihren Kindern
Hat Collien Fernandes Kinder?
Ja, Collien Fernandes hat eine Tochter aus ihrer Ehe mit Christian Ulmen.
Was hat der Influencer Manuel Alexander Hoffmann genau gesagt?
Er kritisierte, dass Collien Fernandes sehr persönliche Details über ihren Ex-Mann öffentlich im Netz teilt, und äußerte die Sorge, dass die gemeinsame Tochter diese Inhalte lesen könnte. Wörtlich schrieb er: „Ein Kind sollte sowas nicht lesen.“
Wie hat Collien Fernandes auf die Kritik reagiert?
Eine direkte, persönliche Stellungnahme von Collien Fernandes zu diesem konkreten Kommentar ist nicht öffentlich dokumentiert. Öffentlich bekannt ist, dass sie für ihre Vorwürfe insgesamt überwiegend Zustimmung in den sozialen Medien erhielt und kurz danach als Rednerin bei einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen auftrat.
Was wirft Collien Fernandes ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vor?
Sie wirft ihm unter anderem vor, über Jahre gefälschte Online-Profile unter ihrem Namen erstellt und darüber intime Inhalte an fremde Männer verschickt zu haben. Sie hat deswegen Anzeige gegen ihn bei einem Gericht in Palma de Mallorca erstattet, unter anderem wegen Identitätsdiebstahls und Körperverletzung; deutsche Strafverfolgungsbehörden haben daraufhin ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ulmens Anwalt bestreitet, dass Ulmen Deepfake-Videos hergestellt oder verbreitet habe. Ein gerichtlicher Vorstoß Ulmens gegen die „Spiegel“-Berichterstattung zu dem Fall scheiterte im Mai 2026 größtenteils vor dem Landgericht Hamburg. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Seit wann sind Collien Fernandes und Christian Ulmen geschieden?
Das Paar heiratete 2011, die Scheidung wurde im März 2026 rechtskräftig.





